Shortys Gedankenwelt
Donnerstag, 7. November 2013
Depression- Freund oder Feind?
Feind wäre die erste wohl logischste aller Antworten. Ein Feind, den es zu bekämpfen gilt, der sich nicht in das eigene Leben einzumischen hat, ein Leben, das nicht fremdbestimmt sein soll, sondern, in dem nur ich das Sagen habe.
Das Problem an der Depression ist leider, ist sie erst einmal da und hat von einem Besitz ergriffen, ist sie nicht so ohne weiteres abzuschütteln. Fest gebissen wie eine lästige Zecke hängt sie einem im Pelz, jederzeit sprungbereit, um wieder einmal zu zubeißen. Zumeist schlummert sie im Verborgenen, ja, gerät auch in Vergessenheit, bis man sie wieder bemerkt. Sie kriecht zunächst lautlos aus ihrem Versteck und sondiert die Lage, versucht zu erahnen und auszuspähen, wie es einem geht, ob man vielleicht unaufmerksam geworden und nicht mehr darauf vorbereitet ist, dass sie, die „Dunkle Wolke“, immer noch da ist. Sie schleicht um einen herum, wie ein leiser Schatten, dennoch hin und wieder sicht- und spürbar. Man bemerkt die Kälte, die sie verströmt und den schlechten Atem, den sie einem eiskalt in den Nacken bläst, so als wolle sie sagen: „Schau her, wiege dich nicht in Sicherheit, ich bin noch da! So lange hast du dich nicht um mich gekümmert, wird langsam Zeit, dass du deine Aufmerksam mal wieder mir zuwendest, nicht wahr?“
Die Angst und das Wissen „Sie ist wieder da!“ lähmt einen, ebenso wie die Furcht, wieder völlig von ihr eingenommen zu werden. Diesen Zustand der eigenen Unfähigkeit, sich zu wappnen, nutzt sie für sich, verbeißt sich wieder und versucht einen auszusaugen, nur um die volle Aufmerksamkeit zu bekommen, die ihr so lange verwehrt wurde.

Die Depression nimmt sich, was sie will, ob man es ihr geben will oder nicht. Warum also unnötig bekämpfen und zu versuchen, sie auszugrenzen? Solange es einem gut geht, geht es auch der Depression gut, d.h. kümmert man sich gut um sich selbst, gibt man der Depression das, was sie braucht: Aufmerksamkeit.
Sich in regelmäßigen Intervallen zurücklehnen und sich etwas Gutes tun. Sich nicht ständig einem nicht selbst gewähltem Stress aussetzen. Keine ständig und allgegenwärtige Erreichbarkeit, das Handy mal beiseitelegen, sich ein Buch nehmen, in die Natur gehen und sich an kleinen Dingen erfreuen, schauen, was in einem steckt, kreativ werden. Eine wirkliche depressive Episode zwingt einen ohnehin, sich mehr um sich und seine Bedürfnisse zu kümmern, sich mit der eigenen Biografie auseinanderzusetzen, auch, sich selbst einmal in Frage zu stellen und eingefahrenen Verhaltensweisen zu überdenken. Warum also warten, bis sie einen zwingt und einen dann komplett ausschaltet?

Ich selbst lebe seit einigen Jahren mit meiner Depression. Sie kam einfach und wollte auch nicht wieder gehen, zu meinem Leidwesen. Mein erster Gedanke war natürlich: „Na, warte, dich mach ich platt, such dir jemand anderen!“ Schnell musste ich aber feststellen, dass meine Ignoranz ihr gegenüber nur Verschlechterungen brachten. Die Energie, die ich aufbringen musste, um gegen die Depression zu kämpfen, ja auch sie zu verneinen, fehlte mir am Ende für mein Überleben. Zudem erwischte mich die Depression natürlich als ich völlig im Stress und ohnehin geschwächt war. Die Außenwelt weiterhin zu täuschen und ihr vormachen zu wollen, dass alles in Ordnung ist und ich völlig gesund wäre, brachten mich nicht nur an meine Grenze, sondern ließen mich komplett im damaligen Leben scheitern. Denn die Depression war stärker, sie ließ sich nicht so ohne weiteres verleugnen. Egal wie sehr ich es versuchte, einen Schutzwall aufzubauen, sie schaffte es immer wieder Löcher hineinzuschlagen oder sie gar zu zerstören. Sie musste mir zweimal in beängstigender Art und Weise demonstrieren, welche Macht sie über mich hat bzw. haben kann, bis ich begriffen habe, dass ein ständiger Kampf gegen sie mein Untergang sein würde.

Und so lernte ich mit der Zeit, mich mit meiner Depression zu arrangieren. Sie ist für mich kein Feind mehr, den ich zu bekämpfen versuche. Um sie ein wenig energiesparender in Schach halten zu können, ja quasi zu "bespaßen", gibt es Antidepressiva. Nicht ich brauche die Pillen, sondern meine Depression. Und wenn es so sein sollte, dass die Depression sich dazu entschließen sollte, mich mein ganzes Leben zu begleiten, bitte, dann bin ich bereit, die Pillen so lange zu schlucken, wie sie die braucht. Andere Menschen müssen auch ihr Leben lang Pillen für ihr Herz schlucken oder Insulin für ihre Bauchspeicheldrüse spritzen. Sieht man es von der Warte, ist es bei meiner Depression nichts anderes. Wenn ich sie recht ordentlich behandele, ist sie auch ganz passabel zu mir. Die Energie, die mich ein Aufbegehren kosten würde, kann ich für sinnvollere Dinge nutzen, für Dinge, die mir gut tun und mein Leben bereichern.
Natürlich fordert meine Depression immer noch in immer wiederkehrender Regelmäßigkeit mehr Zeit und Aufmerksamkeit, als ich ihr eigentlich zukommen lassen möchte, sie ist da wie die kleine Raupe Nimmersatt. Aber es ist erträglicher geworden. Ich bin sensibler mir gegenüber geworden, nehme Veränderungen wahr und erkenne jetzt eher, wenn ich wieder am Abstieg bin und somit der Depression einen Grund gebe, wieder zuzuschlagen. Im Grunde lässt sie mich dann ein wenig inne halten, wenn ich mich mal wieder überfordere und mich unbewusst über meine Grenzen bringen. Von daher bin ich ihr auch auf einer Art dankbar. Sie hat mich dazu gebracht, mein Leben zu entschleunigen. Den Fokus auf andere Wichtigkeiten zu legen als ich es Jahrzehnte lang völlig selbstverständlich gemacht habe. Ich lebe bewusster und selbstbestimmter! Was mir gut tut ist erlaubt, alles andere F... off!

Wer nicht selbst gut auf sich aufpassen kann, braucht jemanden, der ihn hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt, so wie meine Depression.

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Donnerstag, 7. November 2013
Glaube ist Kirchenrecht, oder wie war das noch...
Glauben kann ja bekanntlich jeder, woran er möchte, solange er niemanden damit belästigt, bedrängt, unterdrückt oder anderweitigen Schaden zufügt.
Ich beispielsweise glaube an einen gütigen Gott, obwohl ich nicht beschreiben kann, wie dieser Gott aussieht, ob er überhaupt eine Gestalt ist. Sagen wir, ich glaube an etwas „Übersinnliches“, das ein wenig über uns wacht, aber nicht eingreift, so dass der Mensch für sein Unheil, das er verbockt, selbst verantwortlich ist und dafür auch geradezustehen hat. Wohlbemerkt zu Lebzeiten. Dieses überirdische Wesen nimmt jeden Menschen so wie er ist, mit allen Fehlern und Schwächen und heißt ihn nach dem Tod mit ausgebreiteten Armen willkommen, egal wie er auch zu Lebzeiten war. ---Über diese Art zu glauben, kann man geteilter Meinung sein, dessen bin ich mir bewusst. Bei mir spielt sicherlich eine persönliche Angst mit hinein, die Angst davor, nach dem Tod einfach weg zu sein und einfach nicht zu wissen, was mit einem geschieht, ob überhaupt was geschieht. Da ist es irgendwie beruhigender, sich vorzumachen, dass es irgendwie gut weitergeht. Da ist es völlig egal, ob man meine Vorstellung nachweisen kann oder nicht, deswegen heißt es ja auch Glaube.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass jeder Mensch an das glauben darf, was er möchte, stelle ich mir doch die Frage, wie es sein kann, dass unendlich viele Menschen an die Institution Kirche glauben. Und zwar so extrem, dass sie fast alles, was die Kirche macht und tut, zwar nicht immer gut heißen, aber mit tragen, sich zumindest nicht dagegen aufbegehren. Immerhin beten Millionen Katholiken im Glaubensbekenntnis: „ich glaube an den heiligen Geist, die Heilige Katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen…“
Die ersten Christen, die ersten Nachfolger Jesu, haben sich zusammengetan, um seinem Beispiel zu folgen. Sie predigten Barmherzigkeit und Nächstenliebe und unterstrichen ihre Meinung mit Geschichten/ anschaulichen Darstellungen über Jesus von Nazareth, der sie irgendwie beeindruckt zu haben schien. So weit- so gut!
Aber was ist dann passiert? Immer mehr Menschen folgten diesem Bespiel, es kam zu Kundgebungen und Versammlungen und einer, ich glaube, es war Petrus, baute die erste Kirche auf einem Hügel irgendwo bei Rom.
Seitdem ging es der Kirche immer nur um Macht und Geld. Das gemeine Volk wurde dumm gehalten, nur der Klerus konnte die Bibel und Schriften lesen und somit den Ungebildeten einen vom Pferd erzählen, ihnen weismachen, sie würden in der Hölle schmoren, wenn sie keine Buße täten. Die Kirchenmänner missbrauchten ihre Stellung, um sich zu bereichern, nicht um die Lehren Jesu und Petrus nachzuleben. Es ging nie um das Seelenheil der Menschen, in dem der Klerus Ablassbriefe verkaufte, sondern nur darum, sich die eigenen Taschen zu füllen.
Auch ging es in den Kreuzzügen nie um das Seelenheil der Andersgläubigen, sondern darum, die Macht und den Einflussbereich der Kirche zu vergrößern. Mord und Verderben immer unter dem Banner: „Im Namen Christi!“, wie barbarisch und sicherlich nicht im Sinne Jesu.

Als Menschen, insbesondere Frauen auf der Bildfläche erschienen, die sich Wissen über Naturkunde und Heilkräuter angeeignet hatten, zum Wohle der Menschheit, und auf diesem Gebiet mehr wussten als die Geistlichen, sah die Kirche ihre Stellung in Gefahr. Sie lief Gefahr, enttarnt zu werden. Enttarnt deswegen, dass nicht Gott die Menschen mit unheilbaren Krankheiten strafte, sondern dass der Ursprung von Seuchen etc. schlichtweg natürlichen Ursprungs war. Diese aufklärenden Menschen wurden als Ketzer und Hexen zu Tausenden verbrannt! Sehr christlich!

Aber wie ist es heute?
Auch heute noch herrschen in der Kirche ein selbstgerechtes, unmenschliches Bild, eine Pseudomoral sondergleichen und eine arrogante, anmaßende Haltung vor!

Wie sonst ist es zu erklären, dass nur Männer das Sagen haben. Wenn man bedenkt, dass die wichtigste Bezugsperson Jesu eine Frau war- Maria Magdalena.

Wie sonst ist es zu erklären, dass die Kirche sich im Prunk und Protz badet, während Menschen hungern? Wozu muss ein deutscher Bischof ein monatliches Gehalt von 8000€ haben? Wozu benötigt er generell ein eigenes Haus, von einem Palast ganz zu schweigen (Limburg lässt grüßen!), einen eigenen Fahrer und jemanden, der sich um seine Wohnung kümmert, ja, sogar seine Schuhe putzt, wenn man bedenkt, dass Jesus einer der ärmsten seiner Zeit war, ein Fischer! Die kirchlichen Würdenträger sehen sich doch als Jesu Nachfolger…, wieso folgen sie ihm nicht auf dem Weg der Demut und Armut? Oder sehe ich das falsch!?

Wie sonst ist es zu erklären, dass bestimmte Gruppen der Gesellschaft immer noch ausgeschlossen werden, weil sie angeblich gesündigt haben? Zunächst einmal muss man doch klarstellen, dass der Mensch die Sakramente benannt hat und nicht Jesus. Die Kirche hat bestimmt, wer sich scheiden lässt oder abtreibt verstößt gegen Gesetze und sündigt. Vergessen da die hohen Würdenträger dass Jesus selbst sich mit dem „Abschaum“ der damaligen Gesellschaft versammelt hat, um sich derer anzunehmen? Wenn nicht die Kirche sich um diese Menschen kümmert, wer dann? Jesus scharrte Tagediebe, Mörder und Prostituierte um sich und aß mit ihnen, während die Kirche „sündige“ Menschen verstößt- mit welchem Recht frage ich mich!

Wie sonst ist es zu erklären, dass Kinder missbraucht wurden und wahrscheinlich immer noch werden und dass unter dem Deckmantel der heiligen Kirche? Wo ist denn hier die Menschlichkeit geblieben, die Würde der Kinder? Na gut, wenn man sich die 10 Gebote anschaut, die ja auch von Menschen aufgeschrieben wurden, dann fällt doch schnell auf, dass alle Menschen dabei bedacht wurden: Du sollst deine Eltern ehren, du sollst nicht begehren deines Nachbar Weibes, du sollst nicht töten, nur die Kinder, ja, die Kinder, die den meisten Schutz benötigen, wurden schlichtweg vergessen. Oder wo steht „Du sollst deine Kinder lieben und ihre Würde achten und respektieren“? Man könnte das Elterngebot umbenennen, quasi erweitern, nur damit es auch 10 Gebote bleiben: „Du sollst deine Eltern ehren und wenn sie dich schlagen, sollst du dich wehren!“ Ich denke, Jesus wäre mit dieser Version einverstanden!

Wie sonst ist es zu erklären, dass selbst heute im AIDS Zeitalter, Keuschheit statt Kondome gepredigt werden und dass sogar Ordensfrauen, die über 30 Jahre in Afrika im Namen der Kirche gedient haben, gefeuert werden, weil sie an Prostituierte Kondome verteilten? Für wen halten sich diese Priester und Bischöfe, dass sie über das Leid und Leben anderer mit solch einer Ignoranz hinwegsehen? Ignoranz gegenüber der Tatsache, dass sie mit ihrem Keuschheitsgebot keine Prostitution eindämmen oder ausmerzen können, stattdessen aber das Leben unfassbar vieler Menschen (und den Kindern, die absolut nichts dafür können, wie sie gezeugt werden!) gefährden, in dem sie Kondome als Teufelszeug verdammen? Sie selbst können doch ihre Finger auch nicht bei sich behalten und vergehen sich an Kindern, da hilft doch auch kein Keuschheitsgebot! So eine verf…. Doppelmoral!

Wie sonst ist es zu erklären, dass sie über Frauen urteilen, die sich für eine Abtreibung entscheiden? Wie können Männer überhaupt über Belange, die nur Frauen betreffen, entscheiden? Sie, die als Männer, sich überhaupt nicht in die Lage einer Frau versetzen können, die aufgrund einer Vergewaltigung schwanger geworden sind? Ganz zu schweigen, was das für das Kind bedeuten könnte. Sie, die sich überhaupt nicht in die Lage einer verzweifelten Frau versetzen können, die sich aufgrund psychischer Probleme nicht in der Lage sieht, ein Kind groß zu ziehen? Sie, die nicht nachvollziehen können, was in einer Frau vor sich geht, die ein behindertes Kind austragen wird? Sicherlich ist der Schutz des ungeborenen Kindes nicht außer Acht zu lassen, aber wenn sich eine Frau, warum auch immer, gegen das Austragen entscheidet, hat niemand das Recht, über diese Frau zu urteilen. Anstatt sie auszugrenzen, sie von der Kommunion auszuschließen, sollte die Kirche diese Frau unterstützen und mit offenen Armen aufnehmen, wie Jesus es auch getan hätte.

Wie sonst ist es zu erklären, dass die Kirche Homosexualität als etwas Abartiges bezeichnet, etwas, was nicht der Natur entspricht? Nebenbei bemerkt, entspricht es auch nicht der Natur, Kinder zu missbrauchen...(Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!). Jeder Mensch entscheidet doch selbst über sich und sein Leben. Und wenn jemand sich für einen gleichgeschlechtlichen Partner entscheidet und für diese Partnerschaft, sich Gottes Segen wünscht, weil er tiefen Glaubens ist und innerlich überzeugt, dass Gott ihn so liebt wie er ist, dann darf die Kirche diesen Segen nicht verweigern! Was glauben die hohen Würdenträger wer sie sind, dass sie Menschen in würdig und unwürdig unterscheiden?

Wie kann es sonst sein, dass sogar die Reinigungsfachkraft in einem katholischen Kindergarten Mitglied in einer christlichen Kirche zu sein hat. Kann jemand muslimischen Glaubens oder auch ein Atheist nicht auch menschliche Werte in sich tragen und weitergeben? Sind christliche Werte nicht Werte eines menschenwürdigen Weltbildes?

An so eine Kirche kann doch niemand ernsthaft glauben!

Und so setze ich alle Hoffnung in Pater Franziskus, dass er weiterhin den Willen und die Kraft besitzt, die veralteten Statuten und Strukturen aufzubrechen und die Kirche zu dem werden läßt, was sie sein soll: ein Zufluchtsort, ein Heim für jeden Menschen egal welcher Herkunft, welcher Lebensführung, welchen Geschlechts und welcher Neigungen, bedingungslos und unvoreingenommen.
Richten über Straftaten (auch die, der Würdenträger) sollte nur ein weltliches Gericht dürfen, warum die Kirche ein eigenes Kirchenrecht hat, ist absolut unverständlich, denn die Pfarrer, Bischöfe und wer da sonst noch alles rumläuft, sind Menschen wie du und ich und besitzen keine Immunität wie beispielsweise Diplomaten.
Die Kirche hat nicht in Sünder und Fromme zu unterscheiden, sondern hat Zuflucht zu sein für jede gestrauchelte und verzweifelte Seele!

In diesem Sinne...

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Dienstag, 5. November 2013
Ich erzähle euch die Geschichte einer jungen Frau...
Hätte man ihr vor 20 Jahren prophezeit wie ihr Leben mit Ende 30 aussehen würde, sie hätte wahrscheinlich gelacht und demjenigen einen Vogel gezeigt.
Hätte man ihr erzählt, sie würde mit 39 erwerbsunfähig berentet sein und nur mit Mühe den eigenen normalen Alltag bewältigen können, sie hätte es nicht geglaubt.
Warum auch? Sie hatte doch immer alles geschafft, wieso sollte es irgendwann einmal anders sein? Mit 19 das Abitur, sofort einen Ausbildungsplatz und das Staatsexamen zur Krankenschwester, eine sehr geringe Hürde, mühelos übersprungen. Die folgenden Jahre pflichtbewusst in Vollzeit und Drei- Schicht- System verbracht ohne Freunde und Hobbies vernachlässigt zu haben. Sie hatte von jeher eine strenge Selbstdisziplin eingebleut bekommen, war sie doch schon mit 5 Jahren an Diabetes erkrankt. Da gab es kein herumschlumen, sondern strenge Regeln, die ihr sowohl die Krankheit als auch ihre Eltern eintrichterten. Das hatte sich auf ihr gesamtes Leben ausgebreitet.
Jetzt war sie 39. Was war mit ihr passiert? Was hatte sich an ihr geändert, dass sie dem „normalen“ Druck in der Arbeitswelt nicht mehr standhielt? Wieso war es ihr immer schwerer gefallen, Freundschaften zu pflegen oder einem Hobby nachzugehen?
Sie wusste es nicht und niemand konnte ihr bei der für sie so wichtigen Frage helfen. Die Frage nach dem warum? Warum ging es immer, aber mit Mitte 30 plötzlich nicht mehr?
Obwohl „plötzlich“ wohl eher der falsche Ausdruck wäre. Im Grunde begann es schleichend, sie hatte die Frühwarnsignale nicht wahrgenommen, besser gesagt, nicht wahrnehmen wollen, ignoriert. Da an oberster Stelle der Prioritätenliste die Arbeit stand, wurden Nebensächlichkeiten wie Freundschaften und Hobbys mehr und mehr vernachlässigt. Nachdem sie sich von selbst nicht mehr bemühte, sich bei den Freunden zu melden und Treffen in ständiger Regelmäßigkeit absagte, wurden auch die Anrufe bei ihr seltener. Es kam ihr jedoch sehr entgegen, musste sie doch nicht länger immer nach Ausreden suchen, sich nicht treffen zu wollen. Der eigentliche und wahre Grund, dass sie eigentlich nur noch erschöpft war, zählte irgendwie nicht. Sie lebte Jahre nur noch für die Arbeit. Aufstehen- Arbeit- essen-Mittagsstunde- Essen- schlafen- aufstehen- Arbeit-... egal, ob Früh,- Spät- oder Nachtschicht. Sie hatte das Gefühl, ständig auf der Arbeit zu sein, freise Tage waren ohnehin selten, war doch das Personal nicht nur knapp, sondern geradezu "am knappsten".
Dann klappte es auch nicht mehr mit der Arbeit. Zu oft vollkommen abgeschlagen morgens um 5 aufgestanden, sich durch den Frühdienst gequält, nachmittags gepennt, um dann abends mit Angst dem Morgen entgegenzublicken. Angst davor, wieder nicht genügend Schlaf zu bekommen oder sogar zu verschlafen. So wurde auch die Nacht zum Tage! Die Arbeit kam ihr wie ein nie enden wollendes Martyrium vor!
Sie zog die Notbremse als sie auf der Arbeit Fehler machte. Keine Fehler mit großen Auswirkungen, aber ihr Selbstanspruch verbot eigene Fehler. Jedem anderen Kollegen hätte sie diese Fehler zugestanden, denn Menschen sind keine Maschinen. Wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht. Wichtig war für sie immer, dass man mit Fehlern nicht hinter dem Berg hielt, sondern offen darüber diskutieren konnte, um dann adäquat handeln zu können. Sie gestand sich selbst jedoch absolut keine Fehler zu. Sie hatte ihre eigene Belastungsgrenze vor langer Zeit bereits hinter sich gelassen und - kündigte.
Mit der Kündigung und dem Ausstieg aus dem Arbeitsleben, fiel der letzte Druck von ihr ab, der sie immer noch aufrecht erhalten und vorangetrieben hatte. Sie brach zusammen. Innerlich wie tot verspürte sie weder Freude noch Wut, nur eine unglaubliche Melancholie begleitete sie tagein, tagaus. Unfähig für sich und schon gar nicht für ihren Hund oder gar den Haushalt zu sorgen, versuchte sie verzweifelt, Hilfe zu erhalten. Ihre Eltern schienen die Hilferufe der Tochter nicht ernst zu nehmen, sie vertraten die Meinung, sie solle ein paar Pillen nehmen und sich zusammenreißen, dann würde das schon wieder werden. In der Stadt, in der sie lebte gab es angeblich laut ihrer Krankenkasse ein Überangebot psychiatrischer Ärzte und Psychotherapeuten, allerdings bekam sie keinen zeitnahen Termin, wurde vertröstet, sie solle es in drei Monaten noch einmal probieren oder wurde auf Wartelisten gesetzt. Letztendlich war es ihr Lebensgefährte, der sich über ihren Wunsch hinwegsetzte und sie in die Ambulanz der Psychiatrie brachte. Er wusste sich keinen anderen Rat, aber im Nachhinein gestand sie sich ein, war dieser Entschluss ihre Rettung.
Endlich gab es Hilfe, Menschen, Therapeuten, die sich ihrer annahmen und ihr zum ersten Mal in ihrem Leben wirklich zuhörten und sie vor allem ernst nahmen. Hier war es o.k. zu sagen: Ich kann nicht mehr! In der Klinik gab es andere Menschen, denen es ähnlich ging, es war irgendwie tröstlich für sie, nicht alleine dazustehen. Sie lernte viel in den 14 Wochen, die sie in der Klinik verbrachte, dachte sie zumindest. Doch als sie entlassen wurde, fiel sie in ein anderes tiefes Loch. Niemand hatte sie auf die Wirklichkeit „draußen“ vorbereitet, nicht einmal einen niedergelassenen Psychiater hatte sie. Die Welt „draußen“ war weitergezogen, ohne sie, ihr Lebensgefährte hatte sich sein Leben mit ihrem Hund für sich eingerichtet, sie kam sich überflüssig vor auch hatte sie das Gefühl, auf der Stirn „psychisch krank“ eintätowiert bekommen zu haben. Die meisten Bekannten und auch Freunde behandelten sie „anders“.
Sie ging wieder auf Jobsuche, erfolgreich und hatte das Glück in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung angestellt zu werden, ohne Schichtdienst und kein Dienstbeginn vor 8 Uhr. Dennoch war der Druck, wahrscheinlich eher ihr eigener Druck, enorm hoch. Sie musste viel lernen, der Arbeitsbereich war ihr fremd, ebenso der Umgang mit psychiatrisch erkrankten Menschen. Dass sie selbst auch einer von „denen“ war, fiel ihr erst sehr viel später auf! Obwohl die Patienten sie sehr wohlwollend aufnahmen, kam der erste Ausfall bereits nach 4 Wochen: Hörsturz! Hier hätte sie reagieren können, aber wieder gewannen der alte Trott und die Ignoranz gegenüber den eigenen Schwächen die Oberhand. Zudem brannte immer der Vergleich mit anderen in ihr Hirn. Die anderen schafften es doch auch. Die anderen hatten zumeist Kinder und arbeiteten in Vollzeit und nicht wie sie nur 28h in der Woche. Sie müsste sich einfach nur zusammenreißen, dann würde sie es auch schaffen. Schließlich war sie doch so lange in der Klinik gewesen, es musste ihr doch jetzt wieder gut gehen. Sie war wirklich selbst davon überzeugt und begann wieder Raubbau an sich, ihrem Körper und vor allem ihrer Psyche zu betreiben.

Heute, vier Jahre später ist sie erwerbsunfähig berentet, zunächst auf Zeit, aber die Aussicht auf „immer“ ist durchaus in greifbarer Nähe.
Es war gekommen wie es kommen musste, ein neuer Komplettzusammenbruch zwei Jahre nach dem Klinikaufenthalt. Von diesem Tief hat sie sich nie wieder erholt. Der Gedanke, nichts mehr leisten zu können, nagt immer noch an ihr. Mittlerweile kann sie jedoch auf die Frage nach ihrem Beruf mit „Rentnerin“ antworten, ohne sich sehr schlecht zu fühlen. Ihr Freundeskreis hat sich sehr gelichtet, viele sog. „Freunde“ haben sich selbst verabschiedet, als klar wurde, dass sie an einer psychischen Erkrankung, einer schweren Depression, litt. Vielleicht war es die eigene Unsicherheit, die eigene Angst vor Menschen mit psychischen Erkrankungen, auch die Erkenntnis, dass es jeden treffen kann. Unzählige Male musste sie den Satz über sich ergehen lassen: "Du und Depression? Nee, das hätte ich nie gedacht, dass du sowas mal kriegst. Warst doch immer so lustig!"
Sie weiß es bis heute den Grund nicht, warum sich "Freunde" abgewendet haben, niemand hat sich jemals die Mühe gemacht, sich mit ihr darüber zu unterhalten. Der eigene Bruder gab ihr klar zu verstehen, dass er über ihre Gedanken und ihre Erkrankung nichts wissen will, das wäre ihm zu anstrengend und abgedreht!

Und auch jetzt kämpft sie immer noch gegen den Dämon an, der ihr an schlechten Tagen einimpft, nichts wert zu sein, weil sie nichts leistet, für die Gesellschaft nichts leistet. Dabei hilft sie Schülern mit Migrationshintergrund ehrenamtlich bei den Hausaufgaben. In ihren Augen ist das zwar schön, aber sie verdient nichts, sondern bezieht als Aufstockerin mit ihrem Mann Hartz IV, liegt also dem Staat auf der Tasche. Die weitverbreitete Annahme der Gesellschaft, dass jeder seines Glückes Schmied ist, macht ihr in regelmäßigen Abständen zu schaffen. Sie hat ihre Ziele drastisch heruntergeschraubt, weiß, dass sie wohl nie wieder in Vollzeit auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen wird. Die Hoffnung auf einen nichtsozialpflichtigen Job neben ihrer Rente ist jedoch immer noch da und wäre klasse, um endlich vom Jobcenter loszukommen, das ihr Leben und ihre Lebensplanung mitbestimmt und sie kontrolliert. Es entscheidet, in welche Wohnung und wohin sie ziehen darf, immer wieder muss sie sich was ihre Finanzen angeht "nackig" machen. Wäre sie erwerbsfähig und Hartz IV nur vorübergehend, würde sie es verstehen, so aber ist die Vorstellung ein Leben lang unter dem wachsamen Auge des Jobcenters stehen zu müssen, bedrückend. Und das nur, weil die Rente nicht ausreicht, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass sie nur 17 Jahre eingezahlt hat.
Sie hat es als Minijobberin in ihrem erlernten Beruf als Krankenschwester versucht und ist gescheitert. Sie war als Hundesitterin unterwegs, gescheitert, allerdings war das die längste Zeit, die sie durchgehalten hat. Als Schulbegleitung hilfebedürftiger Kinder und als Blumenpflege in der Gastronomie- kläglich gescheitert. Immer wieder gerät sie in den alten Trott, in den alten Sog, der sie ins Straucheln bringt. Zuerst mit körperlicher Erschöpfung, die gepaart mit Versagensängsten sie in einen Zustand bringt, in dem sie vor Schmerzen und Verspannung nicht mehr in der Lage ist, in normalen Bewegungsabläufen zu gehen.
All diese Versuche sind lobenswert, dennoch zermürben sie! Aber da ist dann wieder die Gesellschaft, die Ämter und Behörden, die erwarten, dass man sich bemüht, denen man in regelmäßigen Abständen Rechenschaft ablegen muss. Schließlich ist man doch mit 39 viel zu jung für die Rente, nicht wahr? Die Akzeptanz der Gesellschaft, nicht das leisten zu können, was der Durchschnittsdeutsche leistet, ist sehr, sehr gering. Schließlich geht es jedem mal nicht gut und jeder kennt das doch, dass er mal nicht gut drauf ist.
Es ist nicht das Unvermögen, dass man nicht mehr so leistungsfähig ist, es ist das Verhalten und die Nicht- Akzeptanz unserer Gesellschaft, was den einzelnen noch mehr leiden lässt. Dabei ist es nicht selten der unbewusste Druck der Gesellschaft, der Menschen kollabieren lässt.

Aber ist man weniger wert, nur weil man angeblich allgemeingültige Ansprüche für eine ganze Gesellschaft nicht erfüllt, obwohl jeder von uns ein Individuum mit seiner eigenen Biografie ist?

Jetzt ist sie 39 und es ist ihr zu wünschen, dass sie ihren eigenen inneren Frieden und ihren Platz in der Gesellschaft findet, einen Platz nicht am Rande der Gesellschaft, sondern integriert als vollwertiges Mitglied.

In diesem Sinne... für mehr Akzeptanz gegenüber Menschen, die sich am Rande unserer Gesellschaft befinden und vor allem für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, egal welchen Ausmaßes!

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Oder wie soll man sonst die Abhöraktionen unserer "Verbündeten" verstehen?

Seitdem ich persönlich Besitzerin eines Handys bin und mich mehr oder weniger intensiv mit dem Internet beschäftige, war mir völlig klar, dass alles, was ich eintippe, herunterlade und ja, mir auch nur anschaue, von wem auch immer, gelesen, registriert und verarbeitet wird. Wie sonst ist es zu erklären, dass ich neuerdings ständig Werbung über Kleider erhalte und das erst, nachdem ich vor drei Wochen intensiv nach einem Etuikleid gesucht habe? Diese Werbung erscheint seitdem entweder als spammail oder auch als pop-up, und das nur für mich! Toll, oder?
In jedem Popelkrimi wird mindestens ein Handy geortet und anhand dessen, ein Tatweg rekonstruiert. Eltern können mittels einer nicht ganz legalen App oder Software ihre Kinder überwachen.
Es gibt Jugendliche, die sich ins Weiße Haus hacken, da wundert es mich nicht, dass ganze Geheimdienste zu wahren Massenausspähungen bereit sind.

Und doch sind alle, voran die Bundeskanzlerin entsetzt und empört. Na gut, erst nachdem ihr eigenes Handy angezapft wurde, bei den Normalobürgern war es ja nicht ganz so schlimm... Sie verstehen alle die Welt nicht mehr, klagen an, dass unsere "Verbündeten" uns ausspionieren, uns, die wir doch solch ein freundschaftliches Verhältnis zu den USA und der ganzen Welt haben.
Ein ehemaliger US- Botschafter hat das Ganze in einer Talksendung auf den Punkt gebracht: "Wir sind Verbündete, aber keine Freunde!" vielleicht war die Kanzlerin ein wenig zu blauäugig, vielleicht hätte sie ihn gerne zum Freund, den Herrn Obama, man weiß es nicht.

Eines ist jedoch sicher: in der Politik hat man keine Freunde und jeder ist sich selbst am nähesten.

Wir Deutschen wollen unsere eigene Geschichte nicht vergessen, wir wollen, dass auch noch weitere Generationen wissen, was in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts los war. Und das ist auch wichtig und gut so!
Dennoch sollten wir nicht übersehen, dass nicht nur wir nicht vergessen können und wollen, sondern auch die anderen, die, dessen Vorfahren unter Deutschland gelitten haben.
Unter diesem Gesichtspunkt kann ich sogar ein wenig verstehen, dass unsere "Verbündeten" nicht nur bestrebt sind, die "neue" Gefahr des Terrorismus unter Kontrolle zu bringen, sondern auch den "alten" Freind im Auge behalten wollen. Schließlich hat Deutschland zwei Weltkriege zu verantworten und das in einem sehr kurzen Interwall von 30 Jahren.
Auch, wenn die USA hier in Deutschland noch Atomraketen stationiert und sie wohl auch noch austauschen und ausbauen möchten und wir bislang keine Verfassung, sondern nur ein Grundgesetz haben, ist Deutschland in den letzten 70 Jahren von einem völlig zerbombten, zerrüttetem und armem Land zu der Führungsnation in Europa mit einer beispiellosen Demokratie aufgestiegen. Das kann ängstigen und einen dazu veranlassen, extrem auf die Entwicklung und die politischen Geschäfte dieses Landes zu schauen. Wenn ich Staatsfrau eines dieser Länder wäre, wäre ich auch vorsichtig.

Und wie man heute den Medien vernehmen kann, scheinen auch noch andere "Verbündete" dem "Hobby" der Spionage an uns nachzugehen bzw. nachgegangen zu sein.

Vielleicht ist es auch das Los der stetig wachsenden Technisierung, das uns überholt und das wir nicht völlig beherrschen können.
Da es, wie es scheint, zu keinem zufriedenstellenden No-spy- Abkommen kommen wird, wobei man sich auch die Frage stellen muss, ob man wirklich bereit wäre, dem anderen unter diesen Umständen zu vertrauen, dass er sich an dieses Abkommen überhaupt halten wird..., sollte man vielleicht einmal in Erwägung ziehen, dass man sich besinnt, einen Gang zurückschaltet und "back to the roots" marschiert. Gut, nicht ganz zurück zu den Wurzeln, wäre etwas übertrieben, aber es gibt eindeutig sichere Telefonanlagen, über die auch die Kanzlerin verfügt, die sie nutzen könnte, in Form von Festnetzleitungen. Sie wäre damit eindeutig auf der sicheren Seite, natürlich etwas unflexibler- so what? Das eine was man will, das andere, was man muss!
Im Übrigen ist diese ständige Erreichbarkeit absolut nicht erstrebenswert. Anstatt im Plenarsaal unhöflicherweiese eine sms nach der anderen zu verschicken, sollten die Politiker lieber ihren Bundestagsmitgliedern zuhören. Vielleicht käme dann unter dem Strich was Besseres bei raus!

In diesem Sinne...

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Letzte Aktualisierung: 2014.04.11, 01:13
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